Regelmäßig fährt ein kleines Team von PEN PAPER PEACE e.V. nach Haiti, um sich ein Bild von der Lage zu machen, die Kinder zu besuchen und den persönlichen Austausch mit den Partnern vor Ort zu pflegen. Leider können wir auf Grund der politischen Lage vor Ort nicht so häufig dorthin reisen, wie wir das gerne würden.
Für die Reisen werden keine Spendengelder verwendet. In den Jahren 2008 und 2009 wurden die Flüge selbst bezahlt, in den Jahren 2012, 2013 und 2015 von Condor gesponsert.

2008

Im April 2008 reist Alissa Jung das erste Mal nach Port-au-Prince/ Haiti.
Sie besucht die Projekte unseres heutigen Partners nph Deutschland und lernt so auch die beiden Schulen St. Nicolas und St. Emma kennen, die wir bis heute unterstützen.

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2009
Im November 2009 besuchen wir die beiden Schulen in Wharf Jeremie, einem der benachteiligsten Stadtteile von Port-au-Prince. Ca. 300 Kinder lernen hier täglich und bekommen mittags eine warme Mahlzeit.

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2012
Das erste Mal seit dem verheerenden Erdbeben 2010 können wir wieder nach Haiti reisen. Wir besuchen die Schulen St. Nicolas und St. Emma, die provisorische Zwischenlösungen gefunden haben, um die Schüler zu unterrichten. Und wir schauen uns von lokalen Expert:innen ausgesuchte Grundstücke an, die für einen Neubau der Schulen in Frage kämen.

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2013
Im Jahr 2013 sind wir erstmals in Begleitung einer Schülerbotschafterin in Haiti. Malin berichtet danach als Kinderreporterin über ihre Eindrücke und mobilisiert an Schulen, sich gemeinsam für Bildung in Haiti stark zu machen. In einem Clip zeigt Malin, was sie auf ihrer Reise nach Haiti alles erlebt hat. Die filmischen Eindrücke aus 2013 findest du hier: Unser Projektbesuch

Bist du neugierig geworden? Weitere Eindrücke schildert Malin in ihrem Reisetagebuch.

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2015
Wir treten unsere Haiti-Reise im September 2015 mit der schönen Aussicht an, an der feierlichen Einweihung der beiden Schulen St. Nicolas und St. Emma teilzunehmen. Die Schulen waren beim schweren Erdbeben 2010 zerstört worden. Daraufhin hatten wir Spendenaufrufe gestartet und gemeinsam mit der Unterstützung aus Deutschland sowie einer beträchtlichen Spendensumme von Ein Herz für Kinder e.V. zwei Grundstücke gekauft und die beiden Schulen durch lokale Fachkräfte aufbauen lassen - dieses Mal erdbebensicher.
Es ist wunderschön, die fertiggestellten Schulen endlich mit eigenen Augen sehen zu können und die Freude zu spüren, die sie verbreiten, die Freude darüber, dass es zwei Orte gibt, in denen Kinder unbeschwert lernen können, in denen sie ermuntert werden, zu träumen, und in denen sie Unterstützung erfahren, diese Träume zu verwirklichen. Bewegt und reich an Eindrücken und neuen Erfahrungen treten wir die Rückreise an. Gleichzeitig spüren wir aber auch die Verantwortung, weiterhin die laufenden Kosten zu tragen.

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