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September 2017: Neues aus unseren Projekten

Bestimmt hast auch du Hurrikan Irma verfolgt!? Wir waren sehr erleichtert, dass der Sturm Haiti nicht so hart getroffen hat, wie Hurrikan Matthew im Oktober letzten Jahres. Danach folgten jedoch gleich die Hurrikane José und Maria. Wir sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen und Opfern der drei Hurrikane, die in der Karibik für so viel Leid gesorgt haben.
Auch wenn statistische Aufzeichnungen der letzten 50 Jahre nicht ausreichen, um signifikante Trends abzuleiten, so sind sich Forscher einig: die globale Erderwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Hurrikanen. Außerdem führen höhere Temperaturen an der Meeresoberfläche dazu, dass Hurrikane mehr Energie aufnehmen. Für uns also ganz deutlich: Klimaschutz muss globale Priorität haben!

Mehr dazu in diesem Zeit-Artikel (einfach auf das Bild klicken):

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Ein herzliches Dankeschön an die Town & Country Stiftung! Wir haben beim Stiftungspreis 1.000 € für unser geplantes Projekt „Hygiene-Maßnahmen schützen Kinder in Haiti vor Infektionskrankheiten“ gewonnen.
302 Mädchen und Jungen im Alter von 3 – 14 lernen täglich in unserer Schule St. Nicolas. Diese Kinder stammen aus benachteiligten Familien im Armenviertel Cité Soleil und sind auf Grund der mangelhaften hygienischen Bedingungen Risiken wie Infektionskrankheiten verstärkt ausgesetzt. Mit dem Projekt soll die hygienische Situation der Kinder und ihrer Familien verbessert und ein Bewusstsein für Krankheitsprävention geschaffen werden.
Lehrkräfte möchten dafür eine Woche lang spezielle Lerneinheiten zum Thema ‚Hygiene und Krankheitsprävention im Alltag‘ altersgerecht mit den 302 Schulkindern umsetzen. Die Kinder erhalten Zahnbürsten, Zahnpasta und Seifen. Außerdem sollen die Sanitäranlagen der Schule mit dringend benötigten Hygiene-Artikeln wie Seife und Desinfektionsmittel ausgestattet werden.

Uns fehlen noch 500 €, um das Projekt umsetzen zu können! Bitte hilf mit!

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Vielleicht ist dir aufgefallen, dass unser Newsletter seit zwei Ausgaben bereits bilingual auf Deutsch und Englisch verschickt wird? Das liegt an unseren Ehrenamtlern Mandy und John! Die beiden Muttersprachler sind schon länger dabei und oftmals super kurzfristig zur Hilfe. Wir freuen uns sehr, dass sie jetzt auch noch die Zeit finden, die Newsletter zu übersetzen. Herzlichen Dank euch beiden!

Mandy und John


Ein herzliches Dankeschön außerdem an alle, die über Schulengel ihre Online-Einkäufe machen! Bis heute haben wir gemeinsam bereits 1025,68 € für Bildung in Haiti sammeln können, alleine durch ein paar Klicks vor der Bestellung, ohne einen Cent mehr bezahlen zu müssen! Für alle, die noch nichts vom sogenannten Charity-Shoppen gehört haben, gibt es hier weitere Informationen! Mach mit, helfen kann so einfach sein!

schulengel logo klein

Eine zauberhafte Woche wünschen
Nora, Lisa, Luca, Milena, Felix, Vivi, Verena, Denise, Peter, Alissa und Michaela
von PEN PAPER PEACE e.V.


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Juli 2017: Unsere Honduras-Reise

07.05-12.05.2017

Die Honduras-Reise verdanken wir im Grunde der Vision und der Ausdauer eines ganz besonderen Menschen! Vor drei Jahren kontaktierte uns Juan Jose A., ein junger Anwalt aus Honduras, der sich mit zwei Projekten dafür einsetzt, mehr Gerechtigkeit in seinem Land zu erwirken und die Situation für sozial Benachteiligte zu verbessern.

Als ihn eine Geschäftsreise nach Deutschland führte, trafen wir uns in Berlin und tauschten uns aus. Begeistert von den Wirkungskreisen, die St. Emma und St. Nicolas in Port-au-Prince ziehen, organisierte er kurzerhand eine Spendensammlung für Haiti und spendete ca. 8.000 € für die beiden Schulen!

Honduras Mai 2017 Painted Wall
Juan lud uns ein, ihn in Honduras zu besuchen und Land und Leute kennenzulernen. Dank Juans Einladung und unserem Flugpartner Condor konnten wir die Reise nun im Mai 2017 antreten ohne Spendengelder dafür aufzuwenden. Dankbar für die Freiflüge von Condor machten wir mehrere Zwischenstopps (die Airline fliegt Honduras nicht direkt an) und kamen nach 20 Stunden Reisezeit in Tegucigalpa an. Die Hin- und Rückreise waren beinahe länger als der Aufenthalt, aber wir, also Milena, Luca und Alissa, waren froh über die Chance, inspirierende Menschen und Projekte kennenzulernen.

Honduras ist ein tolles Land, mit sehr herzlichen Menschen und einer beeindruckend schönen Natur. Wir haben viel Armut gesehen, aber auch viele Engagierte kennengelernt, die sich mit ihren Projekten dafür einsetzen, diese zu beseitigen.

Honduras Mai 2017 Alissa with children

Eines dieser Projekte war zum Beispiel der Kindergarten „Pasos Pequenitos“ („Kleine Schritte“) unseres langjährigen Partners nph. Der Kindergarten ermöglicht jungen, alleinstehenden Müttern zu arbeiten, zu studieren oder eine Ausbildung abzuschließen und bietet ihren Kindern in dieser Zeit ein kostenloses und sicheres zweites Zuhause. Es war schön, zu sehen, wie liebevoll sich die Betreuerinnen um die Kinder kümmern.

Honduras Mai 2017 Luca

Ein weiteres tolles Programm im Kinderdorf von nph ist die Arbeit mit Jugendlichen in den “Talleres” (Werkstätten). Hier gibt es verschiedene Angeboten, wie zum Beispiel Friseur-, Näh- und Schreinerausbildungen, in denen die Jugendlichen ihre Nachmittage verbringen. Es wird individuell geschaut, wie viel Zeit jeder von ihnen in der Ausbildung und wie viel in der Schule verbringen sollte. Auch die Ausbildung selbst verläuft sehr individuell in verschiedenen Stufen, um jeden Jugendlichen passend zu erreichen und zu fördern.

Honduras Mai 2017 Tour

Am dritten Tag haben wir eine von vier Schulen der Organisation ACOES in Tegucigalpa besucht, in der ca. 1000 Kinder täglich kostenlos lernen können. Auf diese Schule ging im letzten Jahr auch William, den wir bei sich zu Hause besuchen durften. Dieses Jahr bekam William eine besondere Förderung, denn er durfte eine Elite-Schule besuchen: Taular heißt das Projekt, das wir auf unserer Reise ebenfalls kennengelernt haben. Ca. 400 Kinder aus den benachteiligsten Gebieten Tegucigalpas bekommen hier finanziert durch Spendengelder jedes Jahr eine erstklassige Ausbildung an einer Elite-Schule, die sie auf ein Stipendien an einer der Universitäten vorbereitet.

honduras Mai 2017 grandmother and child

Eine ganz besondere Erfahrung war unsere Reise aufs Land nach “Las Botijas”. Das Bergdorf liegt abgeschieden, die Anbindung an die nächste Stadt ist schlecht. Wir besuchten ein paar Dorfbewohner, sprachen mit ihnen über ihren und unseren Alltag, ihre Wünsche und Hoffnungen. Überwältigt waren wir nicht nur von ihrer Herzlichkeit, auch die Dorfschule beeindruckte uns. Mit sehr begrenzten Mitteln wird dort eine große Anzahl von Kindern unterrichtet und auf die Zukunft vorbereitet. Im Unterschied zu Haiti ist der Schulbesuch in Honduras kostenfrei, allerdings ist der Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Schulen immens und begünstigt die Fortschreibung sozialer Klassen.

Honduras Mai 2017 school girls

Nach vier Tagen in Honduras, in denen wir alles wie Schwämme aufgesogen haben, traten wir bereits die Rückreise nach Deutschland an. Die vielen Eindrücke und Begegnungen bleiben in unseren Herzen. Wir bleiben Honduras verbunden und finden zukünftig einen Weg, vor Ort tätig zu werden. Milena ist ab sofort unsere Honduras-Referentin und übernimmt ehrenamtlich die Kommunikation und das Projektmanagement bezüglich Honduras und zukünftiger Projekte. Da Milena fließend Spanisch spricht und bereits zwei Jahre in der Dominikanischen Republik gearbeitet hat, freut sie sich, ihre Talente und Fähigkeiten nun zielgerichtet einsetzen zu können. Wer sich für Honduras interessiert und mitmischen möchte schreibe bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wer uns bei unserem Engagement in Haiti unterstützen möchte, ist ebenso herzlich eingeladen. Einfach eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zu guter Letzt nochmals unser großer Dank an Condor und vor allem an Juan Jose A., der uns mit viel Liebe und riesigem Willen, zu helfen, seine Heimat von so vielen Seiten gezeigt hat.

Milena, Luca und Alissa